Projekte nach Vertragsabschluss automatisch anlegen
Nach einem Vertragsabschluss legt Ihr Team das Projekt an, verteilt Aufgaben, erstellt Ordner und bereitet die erste Rechnung vor. Der Ablauf übernimmt diese Arbeit in den vorhandenen Programmen. Fehlen Angaben oder Zuständigkeiten, wird die betroffene Stelle zur Klärung markiert.
Geschäftsführung, Vertrieb und Projektleitung bei B2B-Dienstleistern
Das Ergebnis
Ein verknüpfter Projektstart mit CRM-Status, fünf Startaufgaben, Projektordner und ausdrücklich unversendetem Rechnungsentwurf
Projektstatus
Eigene Konzeptstudie Fiktive Daten · keine Kundenreferenz
Ein Vertragsabschluss startet die Anlage von Projekt, Aufgaben, Ordner und Rechnungsentwurf.
Die geschäftliche Aufgabe
Die Projektleitung muss Vertragsdaten und Aufgaben zusammensuchen.
Im Vertrag steht der vereinbarte Umfang, im CRM liegen Ansprechpartner und Verkaufsnotizen. Die Projektleitung braucht beides, um mit der Arbeit zu beginnen. Häufig überträgt jemand die Angaben von Hand, legt einen Ordner an und erinnert die Buchhaltung an die vereinbarte Anzahlung. Fehlt eine Übergabe, fällt das erst beim Projektstart auf.
Auch mit einem Übergabebericht muss jemand das Projekt, die Aufgaben und den Ordner noch anlegen. Diese Einträge werden deshalb direkt in den Programmen erstellt, mit denen Ihr Team arbeitet. Gleichzeitig darf ein zweiter Eingang desselben Vertrags kein zweites Projekt auslösen. Der Ablauf muss deshalb verbindliche Auslöser, eindeutige Referenzen und einen Wiederanlauf für jeden einzelnen Schritt besitzen.
Der konkrete Beispielfall
Projektanlage für die Einführung eines Serviceportals
Im fiktiven Beispiel liegt der unterschriebene Vertrag VT-2026-117 der Nordwerk Industrie GmbH zur Einführung eines Serviceportals vor. Der bestätigte Projektstart ist der 16. November 2026. Nach den vereinbarten Prüfungen wechselt der CRM-Vorgang auf „gewonnen“. Projekt PR-2084 erhält fünf Startaufgaben und einen Projektordner. Anschließend entsteht ENT-3187 als Rechnungsentwurf über einen Abschlag von 2.400 Euro netto.
Die Darstellung arbeitet mit lokalen Beispieldaten. Sie überträgt keinen Vertrag und ist mit keinem CRM, Projektwerkzeug oder Fakturasystem verbunden. Die Simulation zeigt den geplanten Systemablauf einschließlich eines Faktura-Ausfalls nach der Projektanlage. Rechnungen bleiben Entwürfe; es werden keine E-Mails versendet.
Selbst ausprobieren
So startet die Projektanlage nach dem Vertragsabschluss.
Starten Sie den Ablauf und prüfen Sie die angelegten Einträge. Im Auswahlfeld können Sie auch einen Systemausfall oder fehlende Angaben testen. Die Demo verwendet Beispieldaten und ist nicht mit Unternehmenssoftware verbunden.
p.Prozessdemo/Vom Vertrag zum Projektstart
Lokal · fiktive Daten
Projekt anlegen
Der Vertragsabschluss startet die Anlage von Projekt, Aufgaben, Ordner und Rechnungsentwurf.
01 Eingang
↳Vertrag · digital unterschrieben
Nordwerk Industrie GmbH
VT-2026-117
Vertragsstatus
Unterschrieben
Leistung
Einführung Serviceportal
Projektkontakt
projekt@nordwerk.example
Start / Abschlag
16.11.2026 / 2.400 € netto
Fiktiver Beleg / Demo-Datensatz
Ein Klick löst den gesamten Ablauf aus.
02 Automatische Verarbeitung
01
Vertrag prüfen
Signatur, Projektkontakt und Abschlag vorhanden · Vertrags-ID geprüft
Wartet auf Vorgänger
02
CRM aktualisieren
Geschäft auf gewonnen gesetzt · Vertragsreferenz hinterlegt
Wartet auf Vorgänger
03
Projekt & Aufgaben anlegen
PR-2084 · fünf Aufgaben aus der Projektvorlage
Wartet auf Vorgänger
04
Projektordner erstellen
Vertrag abgelegt · Unterlagen und Übergabe strukturiert
Wartet auf Vorgänger
05
Rechnungsentwurf vorbereiten
Abschlag aus Vertrag übernommen · wartet auf menschliche Freigabe
Wartet auf Vorgänger
03 Erzeugte Datensätze 0
↳Noch keine Datensätze angelegt.
Nach dem Start sehen Sie hier die angelegten Einträge mit ihren Nummern und Inhalten.
Bereit für den Eingang
Das Beispiel arbeitet ausschließlich im Browser. Es ist kein Zielsystem angebunden.
Laufprotokoll 0 Einträge
Noch kein Ereignis eingegangen.
Der Ablauf im Detail
Die Verarbeitung im Einzelnen.
Der Ablauf verbindet bestehende Systeme. Ihr Team greift ein, wenn Angaben fehlen oder eine fachliche Entscheidung nötig ist.
01
Den bestätigten Vertrag eindeutig dem Geschäft zuordnen
Der Ablauf startet mit einem vereinbarten Vertragsstatus aus einer vertrauenswürdigen Quelle oder mit einer dokumentierten internen Bestätigung. Ein Dateiname mit „unterschrieben“ genügt nicht. Kunde, Vertragskennung und zugehöriger CRM-Vorgang müssen eindeutig zusammenpassen. Die geprüfte Fassung erhält eine feste Referenz für alle nachfolgenden Schritte.
Bei unstrukturierten Vertragsunterlagen unterstützt KI beim Erfassen von Leistungsumfang, Beginn und Abrechnungsangaben. Die Angaben werden gegen Pflichtfelder und hinterlegte Vertragsregeln geprüft. Ob die erforderliche Freigabe vorliegt, bestimmt ein fester Prüfpfad. Das Sprachmodell erklärt einen Vertrag nicht aufgrund einer sichtbaren Unterschrift selbstständig für wirksam.
02
CRM abschließen und das richtige Projekt vorbereiten
Der zugeordnete CRM-Vorgang erhält den Status „gewonnen“ und den Verweis auf VT-2026-117. Anschließend prüft die Projektintegration, ob für diese Vertragsreferenz bereits ein Projekt besteht. Fehlt es, wird PR-2084 mit Kunde, vereinbartem Umfang, verantwortlicher Projektleitung und dem bestätigten Startdatum angelegt.
Das Projekt folgt einer freigegebenen Vorlage für die jeweilige Leistungsart. Fehlende Zuständigkeiten werden nicht aus früheren Projekten geraten. Ist die Projektleitung noch offen, entsteht eine konkrete Klärungsaufgabe. Die übrigen Stammdaten bleiben erhalten, sodass nach Bestätigung an derselben Stelle weitergearbeitet werden kann.
03
Fünf Startaufgaben und den Projektordner anlegen
Die Beispielvorlage enthält fünf Aufgaben: Kickoff vorbereiten, Kundenkontakt bestätigen, benötigte Zugänge klären, Datenübernahme vorbereiten und den Einführungstermin planen. Jede Aufgabe erhält eine verantwortliche Rolle und eine Frist nach den vereinbarten Vorlagenregeln. Die Inhalte beziehen sich auf PR-2084 und bleiben im Projektwerkzeug bearbeitbar.
Zusätzlich wird der Projektordner mit vereinbarter Struktur und passenden Berechtigungen erstellt. Der bestätigte Vertrag wird dort zugeordnet und im Projekt verlinkt. Ordner und Aufgaben besitzen eigene Referenzen, damit ein erneuter Durchlauf vorhandene Objekte erkennt. Ein Kalendertermin oder eine Einladung wird daraus nicht automatisch verschickt.
04
Den Rechnungsentwurf erstellen und den Startstatus zusammenführen
Erst wenn die relevanten Vertragsangaben geprüft sind, wird ENT-3187 im Fakturasystem als Entwurf vorbereitet. Positionen, Leistungsbezug und Zahlungsbedingungen folgen den bestätigten Vertragsdaten und kaufmännischen Vorgaben. Es entsteht keine automatisch freigegebene oder versendete Rechnung. Die zuständige Person prüft den Entwurf im bestehenden Rechnungsprozess.
Der Ablauf speichert die Kennungen der bereits angelegten Objekte und zeigt einen gemeinsamen Bearbeitungsstand. Fällt die Faktura aus, bleiben Projekt, Aufgaben und Ordner bestehen. Nach Wiederherstellung wird nur der offene Fakturaschritt fortgesetzt und zuerst nach einem eventuell bereits vorhandenen Entwurf gesucht.
Fehlerbehandlung
Was bei fehlenden Angaben oder Ausfällen passiert.
Hier sehen Sie, wann der Ablauf anhält, wer eingreifen muss und wie die Verarbeitung danach fortgesetzt wird.
Die Faktura fällt nach der Projektanlage aus
PR-2084 bleibt der gültige Projektbezug. Ein Wiederanlauf prüft den gespeicherten Zustand und die Zielsysteme, bevor er ENT-3187 anlegt oder wiederfindet. Er erzeugt weder ein zweites Projekt noch fünf weitere Startaufgaben. Der Projektstart kann sichtbar vorbereitet sein, während die kaufmännische Vorbereitung noch offen bleibt.
Vertragsangaben sind unvollständig
Fehlen Startdatum, Leistungsumfang oder eine erforderliche Abrechnungsangabe, wird genau diese Lücke zugewiesen. Welche unabhängigen Schritte bereits laufen dürfen, wird vorher festgelegt. Ohne eine bestätigte Berechnungsgrundlage entsteht kein scheinbar vollständiger Rechnungsentwurf.
Der Vertrag wird erneut oder geändert eingereicht
Ein identischer Eingang verweist auf den bestehenden Ablauf. Eine neue Fassung desselben Vertrags löst eine Änderungsprüfung aus. Bereits angelegte Aufgaben und Entwürfe werden nicht stillschweigend überschrieben. Die verantwortlichen Personen entscheiden, welche Auswirkungen der Nachtrag auf das laufende Projekt hat.
Nach dem automatischen Durchlauf
Projekt, Aufgaben, Vertrag und Rechnungsentwurf sind zugeordnet.
Die Projektleitung erhält den Vertragsbezug, die vorbereiteten Startaufgaben und den Ablageort. Der Vertrieb sieht, dass der gewonnene Vorgang in die Umsetzung übergeben wurde. Die Buchhaltung findet den zugehörigen Rechnungsentwurf und kann dessen Grundlage prüfen. Fehlende Informationen müssen nicht aus verstreuten Übergaben rekonstruiert werden.
Bei einer Umsetzung übernehmen wir die technische Verbindung der Systeme, Vorlagenlogik, Zustandsführung und Wiederanläufe. Ihr Unternehmen legt Verantwortlichkeiten, Vertragsfreigaben, Aufgabeninhalte und Abrechnungsregeln fest. Für den Betrieb wird vereinbart, wer offene Ausnahmen bearbeitet und wie manuelle Änderungen mit dem automatisierten Ablauf zusammenpassen.
Nach einem vorübergehenden Fehler läuft der Prozess an der offenen Stelle weiter. Bereits angelegte Datensätze bleiben erhalten. Bildschirmaufnahme aus der Konzeptdemo.
Umsetzung
Was Parazi für Sie übernimmt.
Für die Umsetzung prüfen wir Ihre Programme, legen die Verarbeitungsregeln mit Ihnen fest und richten die Schnittstellen ein.
Mit einer wiederkehrenden Vertragsart beginnen
Der erste Ablauf umfasst eine wiederkehrende Leistung mit klarer Projektvorlage und bekanntem Abrechnungsmodell. Unterschiedliche Vertragsarten erhalten erst nach Prüfung eigene Regeln. So bleibt der Startumfang nachvollziehbar und abnehmbar.
Ihre vorhandenen Programme anbinden
CRM, Projektverwaltung, Ablage und Faktura bleiben die Arbeitsorte des Teams. Der Hintergrundablauf legt die benötigten Objekte dort an und verbindet ihre Kennungen. Eine zusätzliche parallele Projektverwaltung ist nicht vorgesehen.
Kaufmännische Freigabe bleibt ein eigener Schritt
ENT-3187 ist ausdrücklich ein Entwurf. Der Ablauf bucht keine Zahlung, löst keinen Einzug aus und versendet keine E-Mail. Verbindliche Rechnungsfreigaben erfolgen im vereinbarten Prozess Ihres Unternehmens.
Prüfung vor der Inbetriebnahme
Diese Fälle werden vor dem Start getestet.
Verknüpfungen nachverfolgen
Vom Vertrag müssen CRM-Vorgang, Projekt, Aufgaben, Ordner und Entwurf eindeutig erreichbar und richtig zugeordnet sein.
Vorlageninhalt kontrollieren
Die fünf Startaufgaben werden gegen die freigegebene Vorlage geprüft, einschließlich Rollen und Fristberechnung.
Faktura-Ausfall durchspielen
Nach einem Abbruch darf der Wiederanlauf keine zusätzlichen Projekte, Aufgaben oder Rechnungsentwürfe anlegen.
Berechtigungen und Entwurfsstatus prüfen
Der Projektordner erhält die vorgesehenen Zugriffe. Die Rechnung bleibt bei jedem Durchlauf ein unversendeter Entwurf.
Vor einer Beauftragung
Fragen zur Umsetzung
Geht das auch mit unseren bestehenden Programmen?+
Das wird für Ihre konkrete Kombination geprüft. Entscheidend sind geeignete Schnittstellen sowie die Möglichkeit, bereits angelegte Objekte eindeutig wiederzufinden. Die reine Fähigkeit, ein Projekt anzulegen, reicht für einen verlässlichen Gesamtprozess noch nicht aus.
Was passiert, wenn jemand das Projekt manuell verändert?+
Automatisch gepflegte und manuell verantwortete Felder werden vorab festgelegt. Ein Wiederanlauf darf eine bewusste Änderung der Projektleitung nicht ohne Prüfung zurücksetzen. Bei widersprüchlichen Zuständen wird der betroffene Schritt zur Klärung markiert.
Welche Unterlagen helfen beim Einstieg?+
Ein anonymisierter Vertrag, die heutige Projektvorlage und ein Beispiel der ersten Abrechnung reichen für eine gezielte Aufnahme des Ablaufs. Besonders hilfreich ist ein Fall, bei dem die Übergabe nach dem Abschluss liegen geblieben ist.
Automatisierung planen
Was muss nach einer Unterschrift heute noch jemand von Hand anlegen?